Carson OPEL Vectra GTS
Tja, so spielt das Leben - als ich meine Honda-Karosse kaufte und plante wollte ich diese nur zu Showzwecken nehmen. Zum Glück machte Carson mit seiner Ankündigung einer OPEL Vectra GTS Karosserie noch meinen Mund wässrig. Diese Information sagte mir, dass ich diesen OPEL unbedingt bauen muss. Im April 2005 war es endlich soweit. Der Opel gehört nun mir und was soll ich sagen - einfach nur GEIL!!! Als Modellbauer wollte ich diese Karosserie so original als möglich halten. Dem zu folge musste ein Carbondiffusor her. Zu kaufen gibt es diesen eh noch nicht, also war selbst bauen angesagt. Um den Bau zu erleichtern wurde der Rohbau aus Balsaholz hergestellt. Noch bin ich skeptisch ob mein Vorhaben gelingt und ob der Bau ohne Probleme von statten geht. Im Moment muss mal wieder der Kleber austrocknen bevor ich den nächsten Klebegang einleiten kann.
Der Körper des Diffusors enthält auch die Luftführungen der Radkästen. Der Luftaustritt erfolgt wahrscheinlich über zwei, temperaturgeregelte Gebläse und Abschlussgitter an der Heckschürze. Jetzt geht es richtig am Heck des ultimativen GTS los. Der Bau des Heckdiffusors ist nun im vollem Gange. Viel Schleifarbeit ist erforderlich, da der Unterbau die Grundlage der Carbonmatten darstellt. Auf der Diffusoroberseite werden zum Schutz der Kühlgebläse angeformte Radkästen für die hinteren Räder angebracht. Diese werden ebenfalls aus Carbon hergestellt.
Achsteile wurden bei der Umbaumaßnahme komplett gegen Aluminiumteile ausgetauscht und zusätzlich mit Tuningteilen aus gleichem Material ergänzt. Hierdurch gibt es nun ein harmonisches Bild der glänzenden Optik. Durch den Umbau auf ein Wechselsystem des Motors und der Leistungssteigerung mittels Lachgas und wechselweise durch den Hubraumstärkeren 31ccm Motor mussten einige Teile weichen und durch Eigenbaumaßnahmen befestigt werden. Die vordere Servoplatte findet deswegen keine Verwendung mehr denn die Servos werden einzeln befestigt und den speziellen Montageplätzen zugeordnet.
Gebremst wird der Kampfbolide mit Zweikolbenbremsen an jedem Rad, hydraulisch betätigt und mit einem Hitec Servo, dessen Stellkraft mit 19 kg die Flüssigkeit in die Zylinder presst, angesteuert. Die Hauptbremszylinder wurden parallel im vorderen Bereich rechts angeordnet und durch das liegende Servo angesteuert. Die liegende Position war wegen des Höhenunterschiedes und des niedrigen Schwerpunktes notwendig. Auch hier musste die "T"-Verbindung der Zylinder maßangefertigt werden. Zusätzlich bleibt die originale Getriebebremse montiert und dient als Hilfsbremse für den "Fall der Fälle", sprich Failsafefunktion.
Ergänzt wird der vordere Bereich durch das auf dem Kopf montierte Hitec Servo und dem Servosafer von Elcon. Alle weiteren Verbindungsstangen, Kugelköpfe und Halterungen sind selbstverständlich auch aus Aluminium.
Der linke vordere Chassisplattenbereich nimmt die Fernsteuerung und den Empfängerakku auf. Diese Elemente sind in einem Kunststoffgehäuse untergebracht das auch den Schalter mit Ladebuchse aufnimmt. Das Gehäuse wurde aus Gründen der Funkstörungen und der Zugriffmöglichkeiten nicht aus Alu genommen was mich aber nicht abhielt es auf Aluböcke zu stellen. Somit ist der Bereich vor dem Tank vollständig ausgebaut und fast schon einsatzfähig.